Raster


Da die gebräuchlichen Druckverfahren keine Halbtöne darstellen können, werden Verläufe mittels kleiner Punkte dargestellt.
Die Helligkeitsstufen der Vorlage werden durch unterschiedliche Punktgrößen gebildet.
Um eine farbige Reproduktionsvorlage in einem Druckverfahren wiedergeben zu können, muß diese in die Grundfarben Gelb, Magenta (=Purpur) und Cyan (=Blau) zerlegt werden. Schwarz wird als zusätzliche Farbe kontrast- und zeichnungsfördernd eingesetzt. Daher spricht man auch von "4 C" (= 4 Color)

Rasterweiten:

Die Feinheit des Rasters ist vom Druckverfahren und von der Oberflächenbeschaffenheit des Druckträgers abhängig.

Je mehr Rasterpunkte auf einen Quadratzentimeter gehen, desto mehr Bildelemente und Tonfeinheiten können wiedergegeben werden.

Die Anzahl der Linien pro Zentimeter bezeichnet die Feinheit des Rasters.


Offsetdruck: 54 bis 80er Raster
Siebdruck:
Textildruck: 5 bis 15er Raster
Folien, Papier: bis ca. 30er Raster
Wenn Sie die Filmherstellung selbst übernehmen, sollten Sie die Rasterfeinheit unbedingt mit Ihrer Druckerei absprechen!
Die Bestimmung der Rasterfeinheit hängt auch von Vorlage und Verwendung des Druckes ab. So ist es beispielsweise nicht zweckmäßig, großflächige Plakate oder Außenbeschriftungen in einem extrem feinen Raster zu drucken.

STRICHAUFLÖSUNG
.. bezeichnet gedruckte Motive (Linien und Flächen), die nicht mittels Raster dargestellt werden.